Ein Interview der anderen Sorte …

Jane Luc – alias Joanne St. Lucas hat ein Interview mit mir geführt.

Sie schreibt:

Ihr kennt meine Romane – aber kennt ihr auch meine Freunde? Auf dieser Seite möchte ich euch ein paar dieser wunderbaren Menschen vorstellen . . .  Wir hatten riesigen Spaß bei unseren Gesprächen und hoffen, ihr habt genau so viel Spaß beim Lesen. Genießt die Einblicke, die wir in die unterschiedlichsten Leben bekommen . . . und vergesst nicht, dass es immer auch etwas zu gewinnen gibt 😉

Gabriele Schmid –

Von kleinen Städten und großen Geschichten – weiter geht es hier …

http://www.janeluc.de/friends-1/

Interview mit Gabriele Schmid

Ein herzlicher Dank geht an Dich, Bettina und viel Spaß mit weiteren Leseprojekten – der BLOG ist toll!!! LG Gabriele Schmid

luckyside

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Gabriele Schmid ist eine super sympathische Autorin aus der Nähe von Stuttgart. Mit ihren ersten 3 Büchern hat sie mich schon total überzeugt und ich kann es kaum erwarten, bis ein weiteres Buch von ihr erscheint. Für ihre Bücher recherchiert sie sehr viel und gründlich, ihre Figuren sind alle sehr authentisch, was das Lesen umso spannender macht.

Wo liest du am liebsten?

Ich kann eigentlich überall und immerfort lesen. Im Sommer lese ich sehr gerne auf meiner Terrasse und im Winter eingemummelt in eine warme Decke auf dem Sofa.

Was liest du am liebsten?

Am liebsten lese ich – wie könnte es anders sein – Liebesromane. Zwischendurch lese ich auch gerne mal einen Krimi. Das wechselt dann zwischen amerikanischen Autorinnen und meinen DeLiA-Kolleginnen hin und her. Auch sprachlich, da ich die Amerikaner in der englischen Fassung lese.

Was ist gar nicht lese und auch nicht in die Hand nehme sind…

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Mein Traum vom eigenen Buch … (Auszüge aus dem Interview mit SteglitzMind)

Reicht handwerkliches Können aus, um als Autorin zu reüssieren?
Leider nicht. Freilich geht ohne das richtige Rüstzeug gar nichts! Aber selbst wenn man alles tut, um voranzukommen, braucht man auch ein Quäntchen Glück. Auch das Vermögen, sich immer wieder neu zu motivieren, darf nicht fehlen. Und vor allem braucht es das nötige Selbstvertrauen und nicht zuletzt der Glaube an sich selbst.
Gabriele Schmid  © Nicole Geck
Warum haben Sie sich für die Pegasus-Schreibschule von Ulrike Dietmann entschieden?Aus ganz pragmatischen Gründen: Aufgrund von Patricks Krankheit…
Ihr Sohn leidet unter Hämophilie A, einer angeborenen Bluterkrankheit. Selbst geringfügige
Verletzungen können zu lang anhaltenden, starken Blutungen und später zu irreparablen Folgeschäden führen.
Genau. Erfahrungen, die ja auch in meinen Roman Gleichklang eingeflossen sind. Aufgrund seiner Erkrankung wollte ich nicht allzu weite Entfernungen in Kauf nehmen. So habe ich mich hauptsächlich nach Schulungsmöglichkeiten im Stuttgarter Raum umgesehen und bin – mehr durch Zufall – auf die Pegasus-Schreibschule gestoßen. Die Webpräsenz sprach mich sofort an. Super, dachte ich, gleich um die Ecke! Noch am selben Tag habe ich Kontakt mit Ulrike Dietmann aufgenommen, die sich dann auch sogleich mit mir in Verbindung setzte.

 

 

Das ganze Interview findet Ihr hier.

Teil 2 – Mein Traum vom eigenen Buch … (Auszüge aus dem Interview mit SteglitzMind)

SteglitzMind bzw. Gesine von Prittwitz gründete 2005 die Agentur Prittwitz & Partner. Seither berät sie Autoren, begutachtet und lektoriert Manuskripte und konzipiert öffentlichkeits-wirksame Maßnahmen, off- und online. Wir kamen in Kontakt und folgendes Interview ist entstanden, das ich nun immer wieder auszugsweise poste

„Was bietet die Pegasus-Schreibschule?

Ulrike Dietmann bietet zweitägige Schulungen unter anderem in Zusammenarbeit mit Schreibfluss von Jurenka Jurk, die mehr in die spirituelle Richtung gehen, das notwenige Rüstzeug wie Heldenreise, Plottrainung usw. allerdings nie außer Acht lassen. Trotz der Tatsache, dass nur sechs Teilnehmer pro Kurs angenommen werden und auf jeden Einzelnen persönlich eingegangen wird, können zweitägige Schulungen natürlich nur an der Oberfläche der einzelnen Schreibvorhaben kratzen. Vertieft werden die Projekte dann in einer engeren Zusammenarbeit, dem Coaching. Hier wird die Theorie, die man sich in den Schulungen angeeignet hat, in der Praxis umgesetzt, das heißt konkret: an den jeweiligen Romanvorhaben.

„Wie viele Schulungen muss man durchlaufen, um beim Coaching teilnehmen zu können. Und: Was kostet mich das?

Das läuft unabhängig von einander. Die Schulungen kosten jeweils 300 Euro, das Coaching wiederum wird nach einem Stundensatz abgerechnet. Man muss die Ausbildung nicht komplett absolvieren. Ich habe inzwischen einige Autoren kennengelernt, die gar nicht das Ziel verfolgen, einen Abschluss zu machen. Sie wollen sich lediglich inspirieren lassen.

„Die Pegasus-Schreibschule bietet auch eine zertifizierte Ausbildung zum Romanautor an. Was zeichnet eine zertifizierte Romanautorin aus?

Das beschreibt Ulrike Dietmann so:Eine zertifizierte Romanautorin kann

  • professionell lektorierte Prosa schreiben
  • weiß, wie Spannung in einer Geschichte und in einer einzelnen Szene entsteht
  • kann eine Vielfalt von Gefühlen authentisch ausdrücken
  • kann lebendige Figuren schreiben und mit Worten eine eigene Wirklichkeit entstehen lassen, die den Leser in ihren Bann zieht
Und schließlich gehört auch das dazu: Sie bringt ein Projekt zu Ende, und zwar bis hin zur Veröffentlichung.

„Meinen Sie, dass ihr Debüt „Gleichklang“ ohne Schulungen und Schreibcoaching jemals Druckreife angenommen hätte?

Ich denke, irgendwann vermutlich schon – allerdings bestimmt nicht in dieser Qualität und schon gar nicht in dieser kurzen Zeit. Gemeinsam mit Ulrike Dietmann habe ich Teile gestrichen, die überflüssig waren und andere Teile dafür ausgebaut, die bisher brachlagen. Dies zu erkennen, dazu fehlte mir damals noch das Knowhow.
das Debüt bei spiritbooks  War der kasus knaxus etwa ein anderer Blick auf das Manuskript, den Ulrike Dietmann erst möglich machte?Schwierige Frage. Eigentlich hat sie nur die Schwachstellen erkannt und mir diese aufgezeigt. Richtig kritisiert hat sie nie. Wir haben viel miteinander telefoniert. Ich habe danach umgeschrieben und wir haben die entsprechenden Passagen abermals besprochen. Manches habe ich danach wieder geändert.
Aber, wenn ich ehrlich bin, habe ich mir ihre Ideen nur angehört und diese dann reifen lassen. Quasi aus dem Bauch heraus entstanden dann Neue. Bei meinem ersten Buch war mir sehr wichtig, dass komplett alles aus mir herausgeflossen ist. Ulrike ließ mir freie Hand. Was auch zeigt, dass sie enormes Vertrauen in mich hatte. Dafür bin ich ihr sehr dankbar – sie wollte mich oder meine Ideen nie verbiegen. Das betraf auch den Titel „Gleichklang“, den ich unbedingt haben wollte. Sie war anfangs nicht glücklich damit, ließ mir aber meinen Willen.