Fragen an die Autorinnen im Rahmen der Lesung am 30.05.2014

„Wir wollen unsere Zuhörer unterhalten“

Dieses Motto haben wir uns –  Jane Luc (die auch unter Joanne St. Lucas veröffentlicht) und ich – als unser Motto bei unseren Lesungen ausgelobt.

Dazu gehört auch, dass wir nicht nur über unsere Protagonisten plaudern oder aus unseren Büchern vorlesen; nein wir erzählen ebenso gerne aus unserem Autorinnen-Dasein und dem ganzen „Drumherum“.

Also baten wir unsere Zuhörer, uns Fragen zu stellen, die ich nun gerne noch einmal in diesem BLOG aufgreifen will.

Eine erste Frage an Jane Luc lautete:

Wie und wann schreibt Ihr? Habt Ihr immer einen Zettel zur Hand?

Lautes Lachen war erst Mal Antwort genug.

P1100474Sobald sich Jane wieder gefangen hatte und ich immer noch in meiner „Warte-Ecke“ kicherte, hat sie folgendes erzählt:

Ohne Zettel und Stift geht gar nichts. Überall und völlig unerwartet schnappt man einen Satz auf, hört ein Wort oder eine Szene formt sich im Kopf.

Sie selbst schreibt akribisch alles von Hand auf, was ihr irgendwo, irgendwann einfällt: Man könnte es ja irgendwann wieder gebrauchen. So stapeln sich über die Jahre hinweg viele Notizbücher am Schreibtisch, doch immer wieder kommen neue hinzu.

Jane schaufelt sich neben ihrem Beruf als Stuttgarter Kriminalbeamtin zwei bis drei Tage als feste Schreibtage frei. Mal läuft es, mal eben nicht. Immerhin sind es jetzt schon drei Bücher geworden, ein viertes und eine Kurzgeschichte stehen vor der Veröffentlichung.

Schreibt Ihr von Hand oder direkt in den PC?

Beide, Jane wie ich, schreiben das meiste erst einmal von Hand. Die erste Überarbeitung erfolgt dann, wenn die Szene in den PC „gehackt“ wird. Bei mir ist es so, dass ich den Satz nur anlese, dann weiterschreibe, doch zu meiner eigenen Verblüffung steht dann doch immer wieder fast das gleiche im PC wie in meinem Notizbuch.

Fortsetzung folgt …